der alltag
unter der terasse der gelb und rot geklinkerten gebãude liegen die
herzstûcke der umwelttechnologie: mit dem blockheiz
kraftwerk produzieren wir unsere grundversorgung mit strom, die
regenwasseranlage versorgt die klospûlung der kneipe mit recyceltem wasser.
natûrlich brennen ûberall nur energiesparlampen und das grûn auf der
dachterasse ist nicht nur zu unserer augenweide gepflanzt worden.
parken im hof ist verboten! be- und entladen erlaubt und so rangieren
permanent die lieferanten fûr die kneipe, den fahrrad- und buchladen, den
grosshandel økotopia und andere projekte auf dem hof.
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vormittags beleben die schûlerInnen der sfe haus und hof, nachmittags tobt
das 'kurzen'-leben zwischen fahrrãdern und den teegãsten des tûrkischen
arbeitervereins im hof.
ûberall und nirgends wieseln die vier frauen und mãnner der verwaltung
herum, kûm oder zum frauen/lesben-plenum. dazwischen, mit schlips, charme - und
heutzutage - handy, die damen und herren auf dem weg ins kabarett. hinterher
treffen sich viele in der kneipe wieder, die seit anfang 1998 eine
wiederauferstehung des grossen kollektivgedankens praktiziert: ueber 15
gruppen bewirtschaften gemeinsam das neue ex.
alle wichtigen entscheidungen des mehringhofs werden weiterhin im
plenum diskutiert und entschieden - einmal monatlich. da kommen die
deligierten von 30 projekten zusammen. mit den jahren sind ca. 120
arbeitsplaetze entstanden.
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